Judith Hermann


Ich möchte zurückgehen in der Zeit

Judith Hermann folgt den Spuren ihres Großvaters, der während des Zweiten Weltkriegs für die SS im polnischen Radom stationiert war. Sie verknüpft ihr Schreiben mit seiner lange verleugneten Geschichte, reist von Polen aus weiter zu ihrer Schwester nach Neapel und geht Erinnern und Vergessen der folgenden Generationen nach. In Zwischen- und Untertönen spürt Judith Hermann das Verdrängte, die Leerstellen unserer Gesellschaft auf. Ebenso magisch wie magnetisch erzählt sie davon, wie fragil wir uns in unseren Leben einrichten – und zeigt auch, welche Schönheit sich darin verbergen kann.

Lieferbar ab Anfang Oktober

NR 177625

Preis

22,00 €

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Rund ums Buch

Autor:innenportrait


Judith Hermann, geboren 1970 in Berlin, wurde für ihre Werke mit zahlreichen Preisen geehrt, u.a. mit dem Kleist-Preis und dem Friedrich-Hölderlin-Preis. Für ihr Buch, Wir hätten uns alles gesagt, ebenfalls bei der Büchergilde erschienen, erhielt sie 2023 den Wilhelm Raabe-Literaturpreis. Sie lebt und schreibt in Berlin und Friesland.

Produktdetails


ISBN
978-3-7632-7762-9
Erscheinungsdatum
10.9.2026
Seitenzahl
160
Größe
12,5 cm x 20,5 cm
Einbandart
Leinen

Bibliografisches


Fester Einband, durchgefärbtes Vorsatzpapier und bedrucktes Nachsatzpapier, Lesebändchen, 160 Seiten, Einbandgestaltung von Cosima Schneider

Besonderheiten


  • Judith Hermann erzählt leise, klug und eindringlich von den Leerstellen, die Geschichte hinterlässt
  • Eine Reise in die eigene Familiengeschichte
  • Ein ruhiges Einbandmotiv, dass an eine zerschlissene Tapete erinnert

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Presse

„Hier stimmt [...] wirklich jeder Satz [...], wie man das nur ganz selten findet.“

- Wolfgang M. Schmitt, SRF Literaturclub

„Die Lektüre ist bisweilen erschütternd, tut weh, ist dann wieder zauberhaft und weise. Weil [Hermann] Unausgesprochenem einen sehr reflektierten Raum gibt.“

- Fee Berthold-Geis, Main-Echo

„Wenn Judith Hermann schreibt, ist es, als hätte jemand ein Licht angemacht. Ein Licht, das einen die Dinge, die Welt ganz anders sehen lässt.“

- Kerstin Meier, Kölner Stadt-Anzeiger

„[Hermann] zeigt ohne Gnade, wie Erinnerungskultur bis heute scheitert. Diese Geschichte könnte auch in tausend anderen deutschen Familien spielen.“

- Veronika Lintner, Augsburger Allgemeine

„Leerstellen beschreiben wohl kaum jemand beherrscht das so bravourös wie die große Stilistin Judith Hermann. Eine Sprache, der man sich hingibt.“

- Katja Schönherr, Schweizer Radio und Fernsehen

„Selten findet man Literatur, die so nachhaltig erschüttert und zugleich so verzaubert wie hier.“

- Georg Leisten, Südwest Presse