Inhalt
Frustriert von den Mühlen der Bürokratie, kündigt Franz Fiala seinen Job bei der Europäischen Kommission. Seiner Mutter verschweigt er beim Besuch zu ihrem 89. Geburtstag den vorgezogenen Ruhestand, und auch das Gespräch mit Nathalie über ihre gemeinsame Zukunft scheitert. Als wiederkehrende Schmerzen nicht mehr zu ignorieren sind, lautet die Diagnose: Krebs – die Prognose gibt ihm weniger als ein Jahr. Von nun an verfolgt Franz nur noch ein Ziel: seiner Mutter die Wahrheit zu verbergen und ihr den Schmerz zu ersparen, ihren Sohn sterben zu sehen.
Bibliografisches
Bedruckter und geprägter fester Einband, farbiges Vorsatzpapier, Lesebändchen, 160 Seiten, Einbandgestaltung von Lea Holaus
Besonderheiten
- Eine existenzielle Novelle über Leben, Sterben und die Liebe zwischen Mutter und Sohn
- Robert Menasse verbindet persönliche Schicksale mit der politischen Gegenwart Europas
- Fühlbarer Abschied. Geprägter, fein strukturierter Einband
Preis
22,00 €
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Rund ums Buch
Autor:innenportrait
Robert Menasse, geboren 1954 in Wien, studierte Germanistik, Philosophie und Politikwissenschaft in Wien, Salzburg und Messina und promovierte im Jahr 1980. Er lehrte anschließend sechs Jahre – zunächst als Lektor für österreichische Literatur, dann als Gastdozent am Institut für Literaturtheorie – an der Universität São Paulo. Seit seiner Rückkehr aus Brasilien 1988 lebt Robert Menasse als Literat und kulturkritischer Essayist hauptsächlich in Wien.
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