Inhalt
Sascha Sokolow macht uns in seinem ersten Roman aus dem Jahr 1976 zu Zeugen von Gedanken, Erinnerungen, Wünschen und Vorstellungen eines russischen Hilfsschülers. Was wir damit sollen? „Nichts sollen wir damit“, schreibt Iris Radisch. „Hier gibt es nichts zu holen. Kein spätsozialistisches Epochendiagramm, kein Panorama des sowjetischen Endspiels. Nur das Glück der Dummheit, das ansteckend ist. Nur die zügellose Sprache, den wilden, zutraulichen Plauderton, der sich wie eine nie gehörte Musik im Ohr festsetzt. Nur den Herzschlag einer galoppierenden, rücksichtslosen, anarchischen Literatur, der fröhlich und traurig und schwindlig macht und den man nicht vergisst – ein grandioses Buch, richtig genial.
Bibliografisches
Limitierte Vorzugsausgabe mit Original-Siebdruck, signiert und nummeriert, im Schuber, Auflage: 99 Exemplare
Preis
148,00 €
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Rund ums Buch
Autor:innenportrait
Sascha Sokolow, geboren 1943 in Ottawa, Kanada, ist einer der bedeutendsten russischen Autoren des 20. Jahrhunderts. Sein Vater war Major des Geheimdienstes der russischen Botschaft, weswegen die Familie 1946 nach Moskau zurückkehren musste. 1962 begann er ein Studium der Sprachen Englisch und Spanisch am Militärinstitut; von 1966 bis 1971 studierte er Journalismus an der Moskauer Universität. Seit 1976 lebt Sascha Sokolow in Nordamerika.
Galya Popova, geboren 1978 in Moskau, ist Malerin und Buchillustratorin. Ihre künstlerische Ausbildung absolvierte sie u. a. in den Bereichen Malerei und Szenografie. Seit 2007 ist sie freiberufliche Künstlerin und nahm seitdem an zahlreichen internationalen Einzel- und Gruppenausstellungen teil. Galya Popova lebt in Bonn.
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