Angela Carter
Julia Kissina (Ill.)
Die blutige Kammer
Das Kultbuch der feministischen Horrorliteratur: Bei Carter spielen keine passiven Prinzessinnen, sondern selbstbestimmte, mitunter sogar gefährliche Frauen die Hauptrollen – mit schaurig-schönen Illustrationen von Julia Kissina, ausgewählt von Maren Kames.
Preis
24,00 €
Inhalt
Väter, Bestien, Werwölfe – die Frauen in Märchen haben seit jeher kein einfaches Los. In Angela Carters Kult-Nachdichtungen von etwa „Blaubart“, „Der gestiefelte Kater“ oder „Die Schöne und das Biest“ wird die traditionelle Rollenverteilung nicht nur umgekehrt, sondern in die Luft gejagt. Hier werden Frauen zu Tigerbräuten und Schöne zu Biestern, Erlkönige mit dem eigenen Haar erwürgt und Werwolf-Großmütter von ihren Enkelinnen erledigt. Die (Anti-)Heldinnen dieser Märchen sinnen in gleichem Maße auf Rache, wie sie nach Liebe streben. Carters abgründig-erotische Neuerzählungen von Märchen bestechen auch heute mit unvermittelter Wucht. Feinste feministische (Horror-)Literatur!
Eine große Empfehlung für alle, die alte Geschichten neu entdecken möchten und Lust haben auf feministische Horrorliteratur.
Bibliografisches
Aus dem Englischen neu übersetzt von Maren Kames, mit Illustrationen von Julia Kissina, mit einem Nachwort von Mithu Sanyal, fester Einband, Farbschnitt, farbiges Vorsatzpapier, Lesebändchen, 256 Seiten, Buchgestaltung von Cosima Schneider
Besonderheiten
- Kultbuch des feministischen Horrors
- Mit obskuren Illustrationen von Julia Kissina, ausgewählt von Maren Kames.
- Bekannte Märchen von Angela Carter neu erzählt
Preis
24,00 €
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Rund ums Buch
Autor:innenportrait
Angela Carter (1940–1992), geboren in Eastbourne, England, lebte in Japan, den Vereinigten Staaten und Australien. Ihr erster Roman, Shadow Dance, wurde 1965 veröffentlicht. Für ihr nächstes Buch, The Magic Toyshop, erhielt sie den John Llewellyn Rhys Prize und für das folgende, Several Perceptions, den Somerset Maugham Award. Im Jahr 2008 wurde sie von der Times auf Platz zehn der Liste der 50 größten britischen Schriftsteller seit 1945 gesetzt.
Julia Kissina, geboren 1966 in Kyjiw, gehörte in den 1980er-Jahren zum Kreis der Moskauer Konzeptualisten um Vladimir Sorokin und Pawel Pepperstein und machte sich mit spektakulären Kunstaktionen und als Fotokünstlerin auch international einen Namen.
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